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254 Freitag 20.09.2013
Gundela Gause
Industriestrasse 13
8304 Wallisellen
***
Stadt Zürich
Depotweg
8048 Altstetten
Wallisellen, ***
Bewerbung als Raumpflegerin
Sehr geehrte Damen und Herren
Eine erfahrene Raumpflegerin stellt sich Ihnen vor. Seit vielen Jahren übe ich diesen Beruf in Vollzeit aus. Gerne möchte ich mich verändern und bewerbe mich bei Ihnen.
Momentan arbeite ich als Raumpflegerin bei der Feuchtraumbeseitigung Muschi in Lörrach (DE). Dort betreue ich als Vorarbeiterin 11 Reinigungsfachkräfte im Powerpuff Girl. Zu meinen Aufgaben gehören die Einsatzpläne, die Organisation der Ausstattung sowie das Reinigen und Beseitigen der vollgewichsten Lümmeltüten.
Ich bin sehr flexibel, dehnbar und eng (an meinen Arbeitsplatz gebunden). Meinen Führungsstil bezeichne ich als dominant und teamonaniert. Mein Ziel und Wunsch ist eine flexible Stellung mit der Aussicht auf eine Funktion als eidg. dipl. Bordsteinschwalbe.
Sehr gerne stelle ich mich Ihnen vor, und ich hoffe sie können mir für meine berufliche Zukunft die Beine öffnen.
Wann darf ich mich Ihnen vorstellen?
Es grüßt Sie freundlichst
Gundela Gause
253 Freitag 20.09.2013
In eigener Sache:
Noch am selben Tag wurde beim zuständigen Bereichsleiter angefragt:
Auszug aus der sehr freundlichen Antwort:
Danke für Ihre Mail. Wir werden den Strichplatz tatsächlich unter anderem auch mit einer eigenen Webseite kommunizieren. Diese ist an die städtischen Corporate Identity-Richtlinien gebunden und wird in den städtischen Internetauftritt integriert. Insofern muss ich ihr Kooperationsangebot ablehnen. Allerdings wollte ich die URL *** ebenfalls buchen für einen Redirect auf unsere städtische Seite. Sie waren schneller, gratuliere!
Das war am 30. Juli, seither fand kein Kontakt statt.
252 Freitag 20.09.2013
Ist das wirklich die Frage: Soll die Stadt gegen die Homepage über den Strichplatz vorgehen?
Die Seitenbetreiber haben jetzt schon mehr erreicht als sie erwarten konnten! Und hat die Stadt den Kontakt überhaupt gesucht...
Und was ist so schlimm an Erfahrungsberichten, nur weil ein Thema aneckt soll nicht mehr darüber gesprochen werden, geschrieben werden?
251 Freitag 20.09.2013
Zu Sexistisch auf einem Strichportal?
Ihr solltet mal hören wass die Ladys alles gefragt werden!
250 Freitag 20.09.2013
Der Tagi schreibt bei 20min ab- copy paste....
***
Stadt will nichts mit Strichplatz-Homepage zu tun haben
Auf strichplatz.ch ist die Stadt mit diversen Links prominent vertreten. Die Homepage stammt aber nicht von ihr sondern von einem Anwohner.
In Grau- und Rosatönen kommt die Internetseite *** auf den ersten Blick appart daher. Prominent prangen auf der Startseite die Logos von diversen städtischen Organisationen: SIP, Frauenberatung Flora Dora und zur Stadt Zürich.
Gemäss der Pendlerzeitung «20 Minuten» distanziert sich die Stadt Zürich von der «voyeuristischen und sexistischen» Homepage, die ein Anwohner initiiert hat. Wer nämlich die Kommentarfunktionen liest, stösst auf Kommentare unter der Gürtellinie.
Sexualpraktiken detailliert beschrieben
«Viele Frauen stehen dort, die meisten sind hässlich» oder «Frauen werden dies nie verstehen (…) Der Mann will keine Sexgöttin zu Hause, die holt er sich für kurze Zeit von ausserhalb.» Dazu werden auch detailliert auch Sexualpraktiken beschrieben. Der Initiant wollte mit der Seite eine Plattform schaffen, um Erfahrungen und Meinungen rund um den neuen Strichplatz in Altstetten auszutauschen.
Thomas Meier, Sprecher des Sozialdepartements, sagt: «Wir werden weiter nichts unternehmen, weil im Impressum deklariert und auch vom Erscheinungsbild her ersichtlich ist, dass es sich um keinen Website der Stadt Zürich handelt. »
249 Freitag 20.09.2013
Hure (ahd. huora, mhd. huore) ist ursprünglich eine abwertende Bezeichnung für eine Prostituierte (z. B. im Dreißigjährigen Krieg als „Trosshure“). In der Umgangssprache wird dieser Begriff auch für Frauen mit häufig wechselnden Sexualpartnern gebraucht. Abwertende Synonyme sind Wörter Nutte, Dirne und Metze.
Das Wort leitet sich von der indogermanischen Wurzel *qār „begehrlich, lieb“ ab, aus der sich auch das lateinische carus „lieb, teuer“ entwickelt hat. Im Althochdeutschen bezeichnete huor nicht nur die Prostitution im Besonderen, sondern den außerehelichen Beischlaf im Allgemeinen; huora wurde so auch in der Bedeutung „Ehebrecherin“ gebraucht. Eine Entsprechung für ehebrüchige Männer ist nur im Gotischen (hôrs) und Altnordischen (horr) bezeugt.
Das Wort Hure wurde und wird auch als Schimpfwort für Frauen benutzt, insbesondere wenn diese sexuell selbstbestimmt bzw. aktiv waren. In den letzten Jahren hat das Wort durch die Aktivitäten verschiedener Hurenvereinigungen (Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen, Huren wehren sich gemeinsam), die sich bewusst so nennen, eine gewisse Aufwertung bzw. Neutralität erhalten. Die Mitglieder der niederländischen Prostituierten-Gewerkschaft benennen sich sogar mit einem gewissen Stolz als Huren.
248 Freitag 20.09.2013
@83 [...Ich finde die Anlage super und sehe es auch als einen Schritt in die richtige Richtung. Wer aber glaubt es funktioniert, ein Jahrhunderte altes Gewerbe von Heute auf Morgen staatlicher Kontrolle zu unterstellen, der könnte noch auf die Welt kommen. Der Strassenstrich ist die niederste Form der Prostitution und hätte so NIE kultiviert werden dürfen. Baut doch Bordelle...]
Kann Dir nur beistimmen. Warum baut die Stadt einen Strichplatz und verwehrt sich jetzt dagegen als Bordellbesitzer wahrgenommen zu werden. Schon im alten Rom war es üblich Bordelle statlich zu betreiben.
Hier wurde das Problem einfach ausgelagert und eingemauert -super! Ja ich war schon da, und nein ich wollte nicht probieren sondern einfach mal schauen. Der Platz ist sauber, die Strasse ist Spitzenqualität. Aber was soll die Partybeleuchtung, das Ambiente wirkt zu künstlich zu aufgesetzt. Um die Gartenbeleuchtung zu rechtfertigen fehlt eindeutig der Grill und das Bier.
Beitrag Nr.83 aus dem ArchivMontag 02.09.2013
Anonymität, naja ich bin ja kein Whitleblower. Ich möchte einfach ein paar Sachen loswerden, Gedanken die sich in der letzten Woche angesammelt haben.
Ich arbeite auf dem Strichplatz. Sehe das Ganze ein zu eins. Es ist nieder, sehr beschämend. Es bringt mich an die eigenen Grenzen zu sehen wie mit den Damen umgegangen wird, was für Schicksale dahinter stehen.
Ich soll mich im Hintergrund halten und schauen das die Hausordnung eingehalten wird. Ein typisch Schweizerischer Konflikt -aktive Neutralität.
So fährt ein Auto ein mit klarem Regelverstoss- Lenker und Beifahrer. Ich darf sie nicht wirklich abweisen, wir wollen ja nicht dass sie sich an einem anderen Ort umsehen und am Schluss noch fündig werden. Also lasse ich sie ihre Runde fahren. So wie noch viele an diesem Abend.
Was denken Sie eigentlich? Nur weil ein Auto mit mehr als einem Fahrer einfährt sind es Gaffer? So einfach ist es nicht. Die beiden Herren haben sich dann jeder eine Dame genommen, einer im Auto und der Andere in der Box.
Warum nicht mit dem Velo? Warum nicht zu Fuss? –Ganz ehrlich, keine Ahnung. Ich weiss nicht welcher Schreibtischtäter diese Regel formuliert hat. Und uns keine klare Handhabe bietet mit den Verstössen umzugehen.
Was ich in der kurzen Zeit gesehen habe konnte ich mir so nie vorstellen. Anlaufstation, Flora Dora, es ist nicht nur die erste Stufe den Damen zu helfen, nein es ist gleichzeitig ein Schutz vor der Öffentlichkeit. Nie würde ein breite Zustimmung zustande kommen wenn die Schicksale und Geschichten hinter diesem Geschäft publik würden. Grosses Lob an die Helfer.
Für gewisse Leute ist der Strich wie ein perverser Sport. Was gibt es geileres als vor dem Ausgang noch Lochschwager zu werden? Welche ist noch frisch? Die Strassenprostitution ist ein Moloch, der auch vor einer Holzwand nicht halt macht.
Ich finde die Anlage super und sehe es auch als einen Schritt in die richtige Richtung. Wer aber glaubt es funktioniert, ein Jahrhunderte altes Gewerbe von Heute auf Morgen staatlicher Kontrolle zu unterstellen, der könnte noch auf die Welt kommen. Der Strassenstrich ist die niederste Form der Prostitution und hätte so NIE kultiviert werden dürfen. Baut doch Bordelle.
Warum ich hier schreibe, vermutlich weil es ein Ventil ist. Bei uns wird die Seite nicht gerade ernst genommen, wir finden die Aufmachung zu pubertär und unseriös. Es sind Abklärungen im Gange ob die Seite rechtens ist. Ich weiss aber auch nicht warum es die Seite nicht geben dürfte.
Ein Freund und Helfer.
247 Freitag 20.09.2013
Ja es werden huren für Bares gefickt.
Und?
Es wird auchKriegt geführt für Geld.
Dann lieber ficken!!
246 Freitag 20.09.2013
Auf *** wimmelt es von sexistischen Kommentaren. Die auf der Startseite verlinkte Stadt Zürich distanziert sich nun von der privaten Website.
(20min.ch)
245 Freitag 20.09.2013
Ich habe schon sehr eng mit Prostituierten gearbeitet und möchte hier einmal aufräumen mit der ewigen Preisdiskussion:
Und nach eine kleine Aufklärung betreffend Vokabular:
Und jetzt lasse ich euch wieder eure perverse 2.0 Geschichte schreiben...
244 Freitag 20.09.2013
Sehr gute Seite finde ich schreibt mal mehr ubers Angebot der Frauen und Preise
243 Freitag 20.09.2013
Einmal mehr offenbahren viele Schreiber Ihr Niveau sowie Ihre Schreibkenntnisse. Ein Abbild der ach so gelobten Gesellschaft.
Der Strichplatz ist ein Versuch (eh zu teuer), die Prostitution besser kontrollieren zu können und schafft mit all den Repressalien nur, dass die meisten WGs, anderweitig anschaffen gehen.
Übrig bleiben nur noch solche, die wenig anbieten können und deren Hoffnung längst entschwunden ist.
Dass die SIP sich so primitiv benimmt, gehört anscheinend zum Konzept. Die Würde eines Menschen zählt an diesem Platz nicht.
Persönlich gebe ich dem Strichplatz wenig Chancen, hier die gesteckten Ziele erreichen zu können. Eine Schliessung wird zu gegebenem Zeitpunkt, die einzige Lösung sein.
Dass dabei die Stadt selbst als Zuhälter agiert, stört wohl niemanden. Und das Schöne an der Geschichte ist, dass es sich ja auch nur um ein Sommermärchen handelt - im Winter bleiben die Leute gerne zu Hause.
242 Freitag 20.09.2013
Ich habe für den Strichplatz abgestimmt und würde es wieder tun. Auch wenn die Unterhaltskosten höher ausfallen als im Vorfeld kommuniziert ist die Sache sehr gut und unterstützenswert.
Gebt dem Platz ein bisschen Zeit! Das Gewerbe kann sowiso nicht verdrängt werden! Mach die Augen auf, danke.
PH.
241 Freitag 20.09.2013
Ich bin Freier und sehe keinen Grund neben einem Besuch in einenm Bordell auch mal für einen Quicky auf den PLatz zu fahren.
Wart Ihr die Ihr hier so grosse Sprüche klopft schon mal vor Ort? Kennt Ihr die farbigen Lichter, das Rondell und die Boxen, gut, dann könnt Ihr gerne mitreden. Andernfalls-SCHANUZE!
Ihr könnt mich gerne verurteilen doch bitte lasst die Damen aus dem Spiel. Die Damen arbeiten sehr hart auf dem Strassenstrich und verdienen meinen Respekt.
240 Freitag 20.09.2013
Ich gebe der Page eine Chance! Ist ja auch langfristig spannend wohin es geht, schliesslich geht der Strich nicht einfach weg weil nicht mehr davon geredet wird. Natürlich reagieren jetzt noch alle gereizt, aber meine Damen und Herren was wollt ihr denn.
Meiner Erfahrung nach hilft reden. Dass hier nur primitiv, sexistisch und frauenverachtend gesprochen wird kann ich nicht ganz nachvollziehen. Teilweise bekommen gerade Freier ihr Fett weg.
Wenn sich sogar der lieber Her zu Wort meldet scheint die Kirche wirklich nicht mehr im Dorf zu sein. Alles nur halb so schlimm =)